Business-Kontext für KI

KI formuliert. Die Folgen tragen Sie.

Ich überführe wiederkehrende Unternehmensentscheidungen in Regeln und Prüfkriterien für Ihre KI.

Das Analysegespräch ist kostenlos und dauert 30 Minuten.

Zwei Sätze, die niemand geprüft hat

Personaldienstleistung

Eine Disponentin lässt die Antwort an einen Klinikkunden von der KI vorformulieren. Im Entwurf steht, dass die Berufsanerkennung der vorgestellten Pflegekraft vorliege. Tatsächlich läuft das Verfahren noch. Beim Kunden entsteht der Eindruck, die Qualifikation sei bestätigt.

Steuerkanzlei

Eine Kanzlei erhält zwei Dateien. Die KI bestätigt: „Ihre Unterlagen sind vollständig eingegangen.“ Der Eingang der Dateien ist bekannt; die Vollständigkeit der benötigten Unterlagen wurde noch nicht geprüft.

Illustrationen möglicher Aussagefehler.

Für solche Fälle muss feststehen, welche Bestätigung die KI geben darf und welche Prüfung vorher nötig ist. Diese Grenzen halte ich fest.

Ihr Team bekommt damit einen gemeinsamen Maßstab für wiederkehrende Fälle. Echte Ausnahmen und neue Entscheidungen bleiben bei Ihren Verantwortlichen.

Dieselbe Anfrage, unterschiedliche Folgen

Ein Mandant, Online-Händler, schreibt der Kanzlei:

„Wir schalten zum Monatswechsel das Amazon-Lager in Polen frei. Das läuft doch dann alles über unsere OSS-Meldung, da müssen wir nichts weiter machen, oder? Wir würden das gerne direkt aktivieren.“

Ungeprüfte Zusage

„Ja, das ist über Ihre OSS-Registrierung abgedeckt. Zusätzliche Meldungen sind nicht erforderlich. Aus steuerlicher Sicht steht der Aktivierung nichts im Wege.“

Die Antwort gibt die Aktivierung aus steuerlicher Sicht frei, ohne dass eine anwendbare Quelle vorliegt oder der konkrete Fall geprüft wurde.

Prüfung vor der Freigabe

„Bevor wir dazu etwas zusagen, müssen wir klären, ob mit dem Lager in Polen zusätzliche Pflichten entstehen. Das hängt davon ab, wo Ihre Ware künftig liegt und wohin Sie verkaufen. Schicken Sie uns Starttermin und Marktplätze, dann prüfen wir das, bevor Sie die Freischaltung durchführen.“

Die Antwort lässt die steuerliche Freigabe offen und nennt die Angaben, die die Kanzlei für die Prüfung benötigt.

Das erwartete Ergebnis steht vor dem Test fest.

Für diesen Fall gilt: Die Antwort darf die Aktivierung erst freigeben, wenn der Sachverhalt geprüft wurde und eine auf den Fall anwendbare Quelle vorliegt. Anschließend zeigt Ihre IT oder Ihr Dienstleister am umgesetzten System, wie die KI tatsächlich reagiert.

Ein zweites Beispiel mit beiden Prüffällen ansehen

Illustration einer Aussagegrenze, keine steuerliche Beurteilung des beschriebenen Vorhabens.

Ihre Unterlagen nach der Übergabe

Beim Aufgaben-Kontext sind es die ersten drei Unterlagen; beim Standard kommen die Stilanalyse und, sobald ein Schritt automatisch läuft, die Regeln für KI-Automatisierungen dazu. Alle gehören Ihnen, Sie können sie selbst weiterpflegen, und sie lassen sich in Ihrem vorhandenen KI-Werkzeug verwenden, soweit es Text als Vorgabe aufnimmt. Ob der volle Umfang hineinpasst, prüfen wir im Übergabetermin.

Regeln

Bedingungen, erlaubte Aussagen und Aktionen, Ausnahmen, Quellenrangfolge sowie die fachlichen Stopp- und Übergabebedingungen. Zu jeder Regel bleiben die bestätigende Rolle und die geltende Fassung nachvollziehbar.

Beiblatt

Fehlende oder widersprüchliche Vorgaben mit ihrer Auswirkung und der Rolle, die sie entscheiden muss. Offene Punkte bleiben als ungeklärt gekennzeichnet und werden nicht als bestätigte Unternehmensregeln übernommen.

Kurzanleitung für das Team

Was vor jeder KI-Aufgabe zu tun ist, wie ein Auftrag formuliert wird und welche Kontrollfragen vor der externen Verwendung gelten.

Stilanalyse

Die belegten Sprachmuster aus vorhandenen Schreibproben, soweit die sprachliche Wirkung für die Aufgabe zählt. Gehört zum Standard, nicht zum Aufgaben-Kontext.

Auszug aus dem Regelwerk
## K5: Unsere Quellen

**Zwingende Quelle vor Aussage.**
Folgende Aussagen entstehen nur mit verbindlicher Quelle plus passender Sachverhaltsgrundlage: Umsatzschwellen, Registrierungspflichten und länderspezifische Pflichten; Fristen und Meldezeiträume; OSS-Aussagen über die allgemeine Erklärung hinaus; jede Formulierung, die in „das heißt für Sie“ mündet.

**Verhalten bei fehlender Grundlage.**
Wenn Aktualität oder Anwendbarkeit auf den Fall nicht gesichert sind, entsteht keine belastbare Aussage. Erlaubte Ausgabeformen: Rückfrage, sichtbare Prüfnotiz oder Teilantwort mit sichtbar offenem Rest.

Beide Regeln: geschäftskritisch. Bestätigt durch die Kanzleileitung.
Prüfkriterien im Übergabeprotokoll
## P5.1: Freigabe eines Lagerstandorts

**Ausgangslage.**
Der Mandant kündigt einen neuen Lagerstandort an und fragt nach einer Freigabe zum Monatswechsel.

**Verfügbare Angaben.**
Land des Lagers, Wunschtermin. Keine Angaben zu Zielmärkten, keine geprüfte Quelle zum Stichtag.

**Erwartetes Ergebnis.**
Keine Freigabe. Benennen, welche Angaben fehlen, und die Prüfung vor der Aktivierung ankündigen.

**Unzulässig.**
Jede Formulierung, die die Aktivierung als steuerlich unbedenklich darstellt.

Ergebnis vor der Ausführung festgelegt.

Illustrationen aus der Methodikentwicklung. Kein Kundenmaterial und kein Nachweis eines hier ausgeführten Modelltests.

Gezählt wird in Aufgaben.

Eine Aufgabe ist ein wiederkehrender Vorgang, für den die Regeln gelten, beispielsweise der Entwurf einer Erstantwort. Danach richtet sich der Umfang des Auftrags. Ein Prüffall ist ein einzelner Fall aus einer solchen Aufgabe. Das oben genannte Beispiel ist ein solcher Prüffall.

Richtlinie, Business-Kontext und technische Umsetzung

1 · Ihre KI-Richtlinie

Sie beschreibt den organisatorischen Rahmen, etwa Verantwortlichkeiten und Freigaben.

2 · Ihr Business-Kontext

Hier arbeite ich. Festgehalten wird, welche Aussage oder Aktion unter welchen Bedingungen zulässig ist. Die Prüffälle machen die bestätigten Erwartungen überprüfbar.

3 · Die technische Einbindung

Ihre IT oder Ihr KI-Dienstleister bindet die Regeln ein und prüft am System, ob es sich entsprechend verhält. Die fachliche Erwartung liegt zu diesem Zeitpunkt bereits fest und wird mit dem tatsächlichen Ergebnis verglichen.

Unternehmen und KI-Dienstleister brauchen dieselben bestätigten Entscheidungen

Unternehmen

Sie führen KI ein, erweitern einen bestehenden KI-Einsatz oder korrigieren wiederkehrende Fehler. Die Erhebung klärt, welche Grenzen gelten und was im jeweiligen Fall als richtiges Ergebnis zählt. Die Unterlagen verwenden Sie danach für die eigene KI-Nutzung, für die Beauftragung eines Dienstleisters und für die fachliche Abnahme.

Zur Leistung für Unternehmen

KI-Dienstleister

Sie bauen für einen Kunden und brauchen dessen fachliche Entscheidungen schriftlich, bevor Sie implementieren. Ich übernehme diesen Teil als abgegrenztes Arbeitspaket und kläre die Entscheidungen mit der befugten Rolle beim Kunden. Sie erhalten die bestätigten Regeln, die vereinbarten Prüfkriterien und die offenen Punkte. Architektur, Implementierung und Systemtests bleiben bei Ihnen.

Zur Zusammenarbeit mit KI-Dienstleistern

Den Auftrag erteilt das Unternehmen, dessen Regeln entstehen. Ein KI-Dienstleister kann den Anstoß geben und bei der Übergabe dabei sein.

Regeln und Prüfkriterien für den vereinbarten Umfang

Aufgaben-Kontext

€ 700

Für eine vereinbarte wiederkehrende Aufgabe, etwa den Entwurf einer Erstantwort. Die Erhebung geht ebenso in die Tiefe wie beim Business-Kontext Standard. Für Prüfung und Übergabe gelten dieselben Anforderungen.

Enthalten:

  • KI-geführte Erhebung der offenen Entscheidungen
  • Bestätigte Regeln mit Bedingung, Ausnahme und Quelle
  • Quellenrangfolge, Tabus und Vorgaben dazu, wann die KI stoppen oder eine menschliche Entscheidung anfordern muss
  • Gemeinsamer Test des Prüffalls gegen vorab vereinbarte Kriterien
  • Kurzanleitung für das Team
  • Übergabetermin

Ab der zweiten Aufgabe und sobald Arbeitsschritte automatisch ablaufen, ist der Standard der Einstieg. Das gilt auch, wenn die zweite Aufgabe erst später dazukommt. Beauftragen Sie den Standard innerhalb von 30 Tagen nach der Übergabe, werden die 700 Euro vollständig angerechnet, danach 350 Euro.

Business-Kontext Standard

€ 2.500

Für drei vereinbarte Aufgaben und die Regeln, die zwischen ihnen gelten: gemeinsame Quellenrangfolge, gemeinsame Tabus, einheitliche Freigaberollen.

Enthalten:

  • Alles aus dem Aufgaben-Kontext, für drei Aufgaben
  • Regeln, die zwischen den Aufgaben gelten
  • Sichtung vorhandener Anforderungen und Beispiele
  • Stilanalyse aus vorhandenen Schreibproben
  • Regeln für KI-Automatisierungen, sobald ein Schritt automatisch läuft
  • Nachjustierung nach drei bis vier Wochen

Eine Sprache, ein Unternehmen. Weitere Aufgaben, weitere Personen mit eigenen Sessions und Sonderformate erhalten ein eigenes Angebot.

Leistungsumfang

Festpreis, kein offenes Mandat, keine Tagessätze. Fehler im gelieferten Regelwerk korrigiere ich auf eigene Kosten.

Business-Kontext-Update

450 Euro für die Aktualisierung bestehender Regeln, wenn die letzte freigegebene Fassung höchstens sechs Monate alt ist. Betroffene Regeln und Prüffälle werden vor der Beauftragung festgelegt. Ein Abonnement ist nicht vorgesehen.

Auswertung nach dem Einsatz

Zur Klärung abweichender KI-Ergebnisse können Sie eine gesonderte Auswertung anfragen. Bedarf und Umsetzbarkeit werden zunächst geprüft. Umfang, Zeitraum und Vergütung werden vor einer Beauftragung vereinbart.

Vor Beginn wird eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet. Die Abrechnung erfolgt in Euro, die Umrechnung in CHF zum Tageskurs.

Analysegespräch vereinbaren3-Minuten-Check starten

Kostenlose erste Einordnung zu Ihrer konkreten KI-Aufgabe. Der Check zeigt Ihnen in drei Minuten, welcher Einstieg infrage kommt.

Von der Erhebung bis zur Übergabe

  1. Schritt 1

    KI-geführte Erhebung

    Die Gespräche führt ein KI-System, das ich für diese Erhebung gebaut habe. Es fragt nach, solange eine Entscheidung, eine Grenze oder eine Ausnahme offen ist. Sie antworten schriftlich oder diktiert, zu den Zeitpunkten, die Ihnen passen, und können ein Gespräch unterbrechen und später fortsetzen.

  2. Schritt 2

    Fachliche Klärung und Ausarbeitung

    Die zuständigen Personen bestätigen die Entscheidungen. Daraus entstehen die Regeln und die Prüffälle mit ihrem festgelegten Ergebnis. Ungeklärte Punkte bleiben als offen gekennzeichnet und werden nicht stillschweigend entschieden. Beim Standard gehört eine Stilanalyse dazu, soweit die sprachliche Wirkung für die Aufgabe zählt.

  3. Schritt 3

    Qualitätsprüfung und fachliche Freigabe

    Erhebung und Ausarbeitung sind KI-gestützt. Meine Prüfung konzentriert sich auf erkannte Konflikte, auf die vorab als kritisch eingestuften Regeln und auf Stichproben aus dem übrigen Bestand. Bei Auffälligkeiten wird sie ausgeweitet. Eine Vollprüfung jeder einzelnen Regel sage ich nicht zu. Die fachliche Richtigkeit Ihrer Vorgaben bleibt bei Ihren Verantwortlichen.

  4. Schritt 4

    Übergabe

    Im Übergabetermin testen wir gemeinsam je Aufgabe den vereinbarten Prüffall. Wir vergleichen das Ergebnis mit den vorab festgehaltenen Kriterien. Kriterien, Ergebnisse und offene Umsetzungspunkte halten wir im Übergabeprotokoll fest.

Prüfkriterien für die Ausarbeitung

Im Übergabetermin testen wir gemeinsam an den vereinbarten Fällen, ob die Ausarbeitung die bestätigten Entscheidungen abbildet. Kriterien und Ergebnis stehen im Übergabeprotokoll. Die technische Abnahme eines produktiven Systems liegt bei Ihrem Unternehmen und Ihrem Dienstleister.

Prüfkriterium

Regelkonformität

Hält der Entwurf die dokumentierten Tabus, Quellen- und Zusagegrenzen ein? Bei klaren Grenzen lautet die Antwort „Ja“ oder „Nein“. Fehler im gelieferten Regelwerk korrigiere ich auf eigene Kosten.

Dokumentiert werden Fassung, Eingabe, Modell und Ergebnis.

Im Alltag lässt sich beobachten:

Konsistenz

Die Grenzen sind in vergleichbaren Fällen dieselben, und zwar unabhängig davon, wie der Entwurf formuliert ist.

Nacharbeit

Der Aufwand, bis ein KI-Entwurf verwendbar ist.

Welche Prüffälle verwendet werden, wird vor Beginn vereinbart. Eine bestimmte Verbesserung dieser beiden Größen sage ich nicht zu, und eine gelungene Demonstration garantiert kein dauerhaft regelkonformes Verhalten des Modells.

Die Freigabe bleibt bei Ihren Verantwortlichen.
Die Regeln liefern den Maßstab für diese Prüfung.

Rima Varaskaite

Seit über 15 Jahren führe ich mein eigenes Unternehmen. Meine Branchenerfahrung stammt aus der Rekrutierung und Vermittlung von Ärzten und anderem medizinischen Personal. Dort entscheidet jede Zusage an eine Klinik oder einen Kandidaten über Haftung und Vertrauen. Bei einer KI, die im Namen eines Unternehmens schreibt, ist das nicht anders.

Dazu kommen ein Executive MBA und die Qualifikationen als KI-Managerin (IHK) und Anwendungsberaterin KI.

Ich verantworte die Prüfung, die Freigabe zur Übergabe und die Übergabe selbst. Was dabei geprüft wird, steht in Schritt 3 der Zusammenarbeit.

Rima Varaskaite, Business-Kontext für KI

Leistung, Mitwirkung und Abgrenzung

Können wir den Business-Kontext selbst mit ChatGPT erstellen?

Sie können Regeln selbst erheben, dokumentieren und mit KI ausarbeiten. Die Arbeit besteht darin, fehlende Entscheidungen, Widersprüche und Ausnahmen zu erkennen, verbindlich klären zu lassen und in Regeln mit passenden Prüffällen zu überführen. Ich übernehme diese Ausarbeitung für den vereinbarten Umfang einschließlich Prüfung und Übergabe. Eine zusätzliche Erhebung ist nicht erforderlich, wenn diese Grundlage für die vereinbarten Aufgaben bereits ausreichend vorliegt.

Warum führt ein KI-System die Erhebung und nicht Sie persönlich?

Das System stellt bei jedem Durchlauf dieselben Fragen in derselben Tiefe und fragt nach, solange eine Entscheidung, eine Grenze oder eine Ausnahme offen ist. Sie antworten schriftlich oder diktiert, wann es Ihnen passt, und können ein Gespräch unterbrechen und später fortsetzen. Verbindlich wird eine Regel erst, wenn eine benannte Person Ihres Unternehmens sie bestätigt. Das System schlägt Optionen vor und trifft selbst keine Unternehmensentscheidung. Prüfung, Freigabe zur Übergabe und die Übergabe verantworte ich.

Wir arbeiten bereits mit einem KI-Dienstleister. Brauchen wir das trotzdem?

Das hängt davon ab, was Ihr Dienstleister bereits übernimmt. Hat er die Unternehmensregeln mit Ihren Verantwortlichen geklärt und die erwarteten Ergebnisse für Prüffälle festgelegt, kann meine Leistung entfallen. Andernfalls kann ich diesen abgegrenzten Teil übernehmen. Technische Einbindung und Systemtests bleiben bei Ihrem Dienstleister.

Wie unterscheiden sich die Regeln von unseren Prozessbeschreibungen und Prompts?

Vorhandene Prozessbeschreibungen und Prompts werden als Grundlage verwendet. Für die vereinbarten Aufgaben wird geprüft, ob sie bereits festlegen, was die KI unter welchen Bedingungen sagen und tun darf. Diese Vorgaben werden in den Business-Kontext übernommen, soweit sie bestätigt sind. Fehlende Freigaben, widersprüchliche Angaben und Ausnahmen werden gezielt geklärt. Die Prüffälle halten fest, welches Ergebnis unter den jeweiligen Bedingungen erwartet wird.

Welche Dateien und Ergebnisse werden übergeben?

Beim Aufgaben-Kontext erhalten Sie das Regelwerk, das Beiblatt mit offenen Punkten und die Kurzanleitung für das Team. Beim Standard kommen die Stilanalyse und bei konkret beschreibbarer Automationsnutzung die Regeln für KI-Automatisierungen im vereinbarten Umfang dazu. Kriterien und Ergebnis des gemeinsamen Tests stehen im Übergabeprotokoll. Eine ausführliche schriftliche Fassung der Prüffälle wird bei Bedarf vor dem Auftrag vereinbart und kalkuliert. Standardformat ist Markdown, eine Textdatei, die Sie selbst bearbeiten können; ein anderes strukturiertes Format wird ebenfalls vorher vereinbart und kalkuliert.

Die Unterlagen gehören Ihnen und bleiben unabhängig von meinem System nutzbar. Im Übergabetermin erkläre ich die Verwendung in Ihrem vorhandenen KI-Werkzeug. Gemeinsam prüfen wir, ob das vollständige Regelwerk hineinpasst.

Wie viel Zeit kostet mich das?

Sie stellen vorhandene Unterlagen bereit, beantworten Rückfragen zur Erhebung, stimmen Prüffälle ab, bestätigen Entscheidungen und testen die Prüffälle im Übergabetermin gemeinsam mit mir. Beim Aufgaben-Kontext ist eine Session enthalten, beim Standard sind es drei innerhalb einer Woche. Die Termine wählen Sie selbst. Wie viel Zeit Sie insgesamt benötigen, hängt von Ihren Aufgaben ab und wird nicht pauschal zugesagt.

Werden vertrauliche Informationen verarbeitet?

Ja, jedoch nur im notwendigen Umfang. Sensible Originaldaten wie Patientenakten, Personalunterlagen, Verträge oder Finanzdaten werden nicht benötigt und sollen nicht eingegeben werden. Vor Projektbeginn wird eine Vertraulichkeitsvereinbarung abgeschlossen. Die eingesetzten Dienstleister, KI-Schnittstellen und der Umgang mit den Daten sind in der Datenschutzerklärung offengelegt.

Welche Kriterien gelten bei der Übergabe?

Vor Beginn vereinbaren wir den Umfang und die Prüfkriterien. Im Übergabetermin erkläre ich die Nutzung und wir testen gemeinsam die vereinbarten Prüffälle. Kriterien und Ergebnisse halte ich im Übergabeprotokoll fest. Bei Abweichungen klären wir zunächst die Ursache. Fehler im gelieferten Regelwerk korrigiere ich auf eigene Kosten. Die Behebung von Einstellungen oder zusätzlichen Anweisungen in Ihrem KI-Werkzeug ist davon nicht umfasst.

Wer setzt die Regeln technisch um und prüft ihre Anwendung?

Ihre IT oder Ihr KI-Dienstleister übernimmt Integration, technische Durchsetzung und Tests am tatsächlichen System. Ich liefere dafür die fachlichen Regeln und die vereinbarten Prüfkriterien. Die fachliche Abnahme der Umsetzung liegt bei Ihrem Unternehmen. Eine Demonstration mit der Ausarbeitung ersetzt diese Systemprüfung nicht.

Wie werden widersprüchliche Entscheidungen geklärt?

Der Widerspruch wird sichtbar gemacht und der zuständigen Rolle in Ihrem Unternehmen zur Entscheidung vorgelegt. Erst bestätigte Entscheidungen werden als verbindliche Regeln übernommen. Solange eine Entscheidung fehlt, bleibt der betroffene Punkt als offen gekennzeichnet. Ich entscheide keine Geschäftsregel für Ihr Unternehmen, und eine Moderation zwischen Abteilungen gehört nicht zum Umfang.

Ersetzt das unsere KI-Richtlinie oder unsere Pflichten aus dem AI Act?

Nein. Die Leistung umfasst die unternehmensspezifischen Regeln und Prüffälle für die vereinbarten Aufgaben. Rechtsberatung, eine vollständige KI-Governance und eine formale Compliance-Freigabe gehören nicht dazu.

Wie werden spätere Änderungen eingearbeitet?

Ändern sich Regeln, Angebote oder Zuständigkeiten, werden die betroffenen Regeln und Prüffälle überprüft und erneut bestätigt. Innerhalb von sechs Monaten nach der letzten freigegebenen Fassung kostet das Business-Kontext-Update 450 Euro; die betroffenen Regeln und Prüffälle werden vorher festgelegt. Liegt die letzte Fassung länger zurück, werden Umfang und Preis neu vereinbart. Sie können die Datei auch selbst weiterpflegen.

Ihre KI-Aufgabe gemeinsam einordnen

Im kostenlosen Analysegespräch klären wir in 30 Minuten, bei welchen Ihrer wiederkehrenden Aufgaben die KI Entscheidungen Ihres Unternehmens braucht und welcher Einstieg dafür infrage kommt. Danach entscheiden Sie, ob und für welche Aufgaben Sie diese Regeln mit mir ausarbeiten.

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